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Vorschau auf unsere Spielzeit 2027

 Turandot

Oper von Giacomo Puccini in drei Akten und fünf Bildern, spielend im alten China
 

1. Akt

Die Eröffnungsszene zeigt die Stadt Peking, wo sich das Volk versammelt hat, um Zeuge einer grausamen Tradition zu werden. Die Prinzessin Turandot hat alle Bewerber um ihre Hand des Todes durch Rätselüberforderung ausgesetzt. Wer scheitert, wird hingerichtet, der letzte Kandidat erst gerade eben.
Timur, der entthronte König der Tartaren, und sein treuer Diener Liù beobachten das Geschehen aus der Menge. Calàf, der unbekannte Prinz, bemerkt Turandot, als diese auf den Balkon tritt. Er ist sofort in sie verliebt, obgleich er von ihrer kalten Natur weiß.
Ein weiterer Bewerber, der Premierminister Ping, erzählt von der grausamen Prinzessin und ihren Hintergründen: ihr Vater, der Kaiser, hat sie so erzogen, um ihre Ehre zu bewahren. Calàf ist trotzdem entschlossen, es mit den Rätseln aufzunehmen.

2. Akt

Im zweiten Akt tritt Calàf vor Turandot und erklärt, dass er bereit ist, die Rätsel zu lösen. Turandot ist empört, denn sie fürchtet, die Kontrolle zu verlieren. Der Kaiser billigt den Wettkampf und ist bereit, die Leben der Männer für ihre Liebe zu riskieren.
Die erste Frage beginnt: Turandot fragt Calàf nach seinem Namen. Er weigert sich, ihn preiszugeben, und versichert, dass er bereit ist, im Falle des Scheiterns zu sterben.
Liù, die in Calàf verliebt ist, offenbart sich Turandot und erzählt, dass sie für den Prinzen bereit wäre zu sterben.

3. Akt

Die Rätsel beginnen. Calàf gelingt es, die ersten zwei Fragen zu beantworten, und das Publikum wird von der Anspannung eingefangen. Turandot wird zunehmend frustriert und deprimiert.
Das letzte Rätsel dreht sich um eine persönliche Frage, und Calàf antwortet mit seinem Namen, was Turandot zwingt, ihre Position zu überdenken. Trotz ihres Stolzes und ihrer Kälte wird sie berührt von Calàfs Mut und seiner Loyalität.
Im Schlussszenario, als Turandot den Prinzen zurückweist, wird sie zunehmend innerlich zerrissen. Calàf fordert sie auf, ihn zu lieben, um den Sieg wirklich zu feiern. Am Ende besiegt die Liebe Turandots Kälte. Sie erkennt, dass sie in Calàf nicht nur einen Gegner, sondern auch einen Liebenden gefunden hat. Turandot gibt ihre Empfindungen zu, und der Prinz triumphiert, indem sie sich endlich seiner Liebe öffnet.

Wir spielen die Oper in der italienischen Originalsprache — es klingt einfach noch schöner!

 Besetzung
Turandot, chinesische Prinzessin
Altoum, Kaiser von China
Timur, entthronter Tatarenkönig
Calàf, sein Sohn, Prinz
Liù, Sklavin
Ping, Kanzler
Pang, Marschall
Pong, Küchenmeister
Ein Mandarin
Prinz von Persien
Henker
Wachen, Gehilfen des Henkers, Knaben, Priester, Mandarine, die acht Weisen, Kammerfrauen, Diener, Soldaten, Volk
Projektchor des Musiktheaters
Orchester: ensemble minifaktur
 Team
Musikalische Leitung Pietro Sarno
Inszenierung Annette Lubosch
Bühne & Requisite Valerie Lutz
Kostüme Diana Leist-Keller
Maske tbd
Choreinstudierung Marita Hasenmüller
Korrepetition tbd
Musikalische Assistenz tbd
Abendspielleitung & Regieassistenz Christoph Brodnjak
Technische Leitung Susanne Keeves
Backstage Günter Reich
Produktionsleitung Michael Betz
 Giacomo Puccini

Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini, so der vollständige Name, ist insbesondere für seine Opern bekannt.

Er wurde am 22. Dezember 1858 in Lucca, Italien, geboren und gilt als einer der bedeutendsten Komponisten von Opern. Sein musikalisches Talent zeigte sich früh, da er in eine Musikerfamilie hineingeboren wurde. Puccini studierte am Konservatorium von Mailand, wo er schnell Akzeptanz fand. Seine ersten Werke waren weniger erfolgreich, aber sein Durchbruch kam mit der Oper Manon Lescaut (1893), die ihm internationale Anerkennung einbrachte.
Zu seinen bekanntesten Opern zählen La Bohème, Tosca und Madama Butterfly. In seinen späteren Jahren wollte Puccini die technische und emotionale Tiefe seiner Werke weiter verfeinern. Er arbeitete an der Oper Turandot, die unvollendet blieb und posthum 1926 uraufgeführt wurde.
Puccini starb am 29. November 1924 in Brüssel.

 Zur Entstehung

Turandot ist die letzte Oper von Giacomo Puccini (Musik) mit einem Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach dem gleichnamigen Theaterstück (1762) von Carlo Gozzi.
Puccini starb, ohne die Oper vollständig abgeschlossen zu haben. Franco Alfano vollendete die Oper basierend auf Puccinis Skizzen, und die Uraufführung fand am 25. April 1926 an der Scala in Mailand statt. In dieser Premiere wurden einige von Puccinis musikalischen Ideen in der letzten Szene beibehalten; allerdings gibt es verschiedene Versionen des Endes. Turandot gilt heute als eine der bedeutendsten Opern des Repertoires. Ihre beeindruckenden Arien, wie „Nessun dorma“, und die fesselnde Geschichte haben sie zu einem klassischen Werk gemacht, das es auch noch nach Puccinis Tod zu großer Beliebtheit gebracht hat.

 Danke!

Wir bedanken uns bei unseren Unterstützern, Sponsoren und ehrenamtlich Mitwirkenden und Helfern, die eine solche Produktion erst durchführbar machen.

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